Ralf Frühwirt zum 60.
Wer hätte vor 37 Jahren einmal gedacht, dass aus dem langhaarigen, aufmüpfigen grünen Quertreiber einmal ein Grundpfeiler, ja Urgestein, des Leimener Gemeinderates werden würde?
Wer hätte vor 37 Jahren einmal gedacht, dass aus dem langhaarigen, aufmüpfigen grünen Quertreiber einmal ein Grundpfeiler, ja Urgestein, des Leimener Gemeinderates werden würde?
Es werde dunkler in der Stadt Leimen! So der einhellige Wunsch aller Beteiligten, die trotz strömenden Regens der Einladung zur nächtlichen „Lichterwanderung“ durch unsere Stadt gefolgt waren.
Online Vortrag am 11. Oktober 2021, 19:30 Uhr: Erfahrungen im Sternenpark des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön und in der Sternenstadt Fulda.
So fragen Sie sich vielleicht. Oder: Seit wann ist denn Licht schmutzig? Antwort: Seitdem es – im Übermaß verwendet – den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus durcheinander bringt.
Die fortschreitende Zersiedelung, unsere industrialisierte Agrarwirtschaft und nicht zuletzt die Lichtverschmutzung schränken den natürlichen Lebensraum von Bienen und anderen Insekten immer mehr ein.
Hämmern, Sägen, Schleifen – die Geräuschkulisse ist schon enorm, wenn im Eigenbau ein Haus oder gar ein Hotel gezimmert wird. Auch wenn es sich dabei nur um ein Bauwerk in der Größe eines Schuhkartons handelt.
Die Lichtverschmutzung ist ein wesentlicher Faktor für den Rückgang unserer Insektenwelt mit verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt. Durch ein umfassendes Beleuchtungskonzept kann die Stadt Leimen vor Ort einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Insektenlebens leisten.
Im Rahmen des Aktionsjahrs „Bienenfreundliches Leimen“ beantragt die GALL-Fraktion u.a., bei der Neu- und Ersatzbeschaffung von Straßenleuchten zukünftig die Lichtfarbe „Amber“ einzusetzen: Bernsteinfarbenes Licht wirkt am besten der Lichtverschmutzung entgegen.